Viele Chamäleonarten sind baumbewohnende Tiere, die entsprechend eingerichtete Terrarien benötigen. Es gibt aber ebenso Bodenbewohnende Arten, die gesonderte Bedürfnisse an die Einrichtung stellen. Abgesehen von den speziellen artspezifischen Empfehlungen können folgende Grundausstattungen empfohlen werden:
Zur Einrichtung eines Terrariums für baumbewohnende Chamäleons gehören unter anderem
- Äste in den unterschiedlichsten Stärken
- Pflanzen, die fest genug sind, daß das Chamäleon darauf klettern kann, sowie
- Pflanzen, die das Sprühwasser lange halten (viele Blätter, z.B. Ficus benjamini, Ficus alii)
- Bodengrund, der Hauptsächlich aus einer Mischung Walderde/Torf/Sand bestehen sollte
für bodenbewohnende Chamäleons
wählt man Terrarien, die breiter als hoch sind. Als Einrichtung wird meist ein Erde/Sandgemisch verwendet, auf das man einige Zweige und Äste legt und eine schicht Laub einbringt.
Was definitiv nicht in ein Chamäleon-Terrarium gehört
- Beleuchtung (jegliche Beleuchtungstechnik ist durch ein Gitter geschĂĽtzt von aussen zu installieren!)
- reiner Sand (wird manchmal "irrtĂĽmlich" gefressen (Calciumaufnahme) und kann zu lebensbedrohlicher Verstopfung fĂĽhren.)
- Pflanzen, an denen die Tiere sich verletzen könnten (Kakteen, Pflanzen mit scharfkantigen Blättern...)
- Bodengrund aus Steinen, Rindenstückchen, Reptibark, Holzchips, Seramis, Hydrokultur o.ä. (-->Verletzungsgefahr bei der versehentlichen Aufnahme/Verschlucken des Substrates!)
- ein Wasserfall (das Wasser verkeimt sehr schnell durch Kotreste oder hineinfallende Futtertiere/Laub)
- ein Nebler (kann zu einer LungenentzĂĽndung/Infektion mit Pseudomonas fĂĽhren)


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