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Furcifer pardalis

Furcifer pardalis ( PantherchamÀleon )

PantherchamĂ€leon (Furcifer pardalis ♂)
Weibchen
Taxonomie

Familie: ChamÀleons (Chamaeleonidae)
Unterfamilie: Echte Chamaeleons (Chamaeleoninae)
Gattung: Furcifer
Untergattung:
Art: pardalis
Unterart:
Deutsche Bezeichnung: PantherchamÀleon

Wissenschaftlicher Name

Furcifer pardalis

Erstbeschreiber: CUVIER 1929

Schutzstatus

ChamAnhB.GIF diese Art unterliegt dem Washingtoner Artenschutz-Abkommen II, Anhang B!
Erwerb und Abgabe sind daher meldepflichtig.
Weitere Hinweise dazu bitte bei den verlinkten Artikeln Gesetze und Meldepflicht nachlesen!


Das PantherchamÀleon (Furcifer pardalis) ist eine in der nördlichen HÀlfte der Insel Madagaskar vorkommende ChamÀleon-Art.

Furcifer pardalis ist ein Endemit der nördlichen HÀlfte der Insel Madagaskars und der vorgelagerten Inseln (Nosy Bé, Nosy Mitsio, Nosy Boraha etc.). Es wird weiterhin von Tieren auf Mauritius und La Réunion berichtet. (GRIMM & RUCKSTUHL, Elaphe 1, 1999)
Die Tiere gehören mit einer GesamtlĂ€nge von bis zu 55cm (bei mĂ€nnlichen Tieren) zu den grĂ¶ĂŸeren ChamĂ€leonarten. Die Weibchen bleiben hingegen mit einer GesamtlĂ€nge von maximal ca. 35cm erheblich kleiner.

Inhaltsverzeichnis

Aussehen

Charakterisch fĂŒr das PantherchamĂ€leon ist der gegabelte Nasenfortsatz (Furca), von dem diese Gattung auch seinen Namen erhalten hat. "pardalis" ist lateinisch und bedeutet "Panther". Die Streifen Ă€hneln zwar eher an einen Tiger, allerdings existiert schone eine Art "tigris" in der Gattung Calumma.
Das PantherchamĂ€leon besitzt keinen ausgeprĂ€gten Helm, und auch die FĂ€rbung variiert je nach Herkunftsort sehr stark. Das Farbspektrum der Weibchen umfasst hauptsĂ€chliche braun- orange-und Beigetöne. Je nach Lokalform können leichte TĂŒrkis- oder Violettschattierungen auftreten. Im Gegensatz zu den MĂ€nnchen ist bei den Weibchen der weisse Lateralstreifen nicht durchĂ€ngig, sondern von dunklen VertikalbĂ€ndern unterbrochen. (siehe Bild)

Klima

Der Lebensraum des F. pardalis umfasst mehrere Klimazonen, die sich teilweise stark voneinander unterscheiden. Grob unterscheidet man zwischen der Klimazone der OstkĂŒste (etwa Sambava bis Tolanaro) und der WestkĂŒste (Golf von Mosambik bis Antsirana (Diego Suarez) im Norden. WĂ€hrend es an der OstkĂŒste das ganze Jahr hinweg regelmĂ€ĂŸig regnet (Im SĂŒdsommer eher kurze, heftige Schauer, im SĂŒdwinter eher ruhig, trotzdem ausgiebig), geht an der WestkĂŒste zwischen April bis November fast garkein Regen nieder.
Die Tagestemperaturen bewegen sich zwischen 24 und 27°C im Jahresdurchschnitt bei einer Jahresamplitude von 4-7°C
WĂ€hrend der Regenzeit geht kurz vor Sonnenaufgang der ersten Regen nieder, klart dann Vormittags auf und gegen Abend, bei sinkenden Temperaturen gibt es erneut starke Schauer. (OstkĂŒste)
Im Nordwesten (Diego Suarez) hingegen regnet es tĂ€glich Nachmittags ab ca 14:00 bis in die Nacht (Januar-Februar). Gegen Morgen klart es auf und bleibt den Vormittag ĂŒber sonnig. Von Mai-Dezember fĂ€llt hier sogut wie kein Regen.
Die regenstĂ€rkste Zeit ist zwischen August und Oktober. (DÄRR, Madagaskar und Komoren, 2002)

Lebensraum und Verbreitungsgebiet

Auf Madagaskar erstreckt sich das Verbreitungsgebiet entlang der KĂŒstengebiete der nördlichen Insel, aber auch im Inland (Andapa, Tsaratanana-Gebirge) in Höhen von bis zu 1200m wurden bereits Populationen entdeckt. (MĂŒller et al. 2004)

Verbreitung des PantherchamÀleons auf Madagaskar (schematisch)

Weiterhin existieren Populationen auf den Madagaskar vorgelagerten Inseln (z.B. Nosy Be), sowie La Reuion und Mauritius.
Es wird angenommen, dass F. pardalis auf diese 700km entfernten Inseln von Menschen verschleppt oder ĂŒber das Meer verdriftet wurde. Allerdings wird auch diskutiert, ob diese Art nicht eigenstĂ€ndig wĂ€hrend der Eiszeiten (niedrigerer Meeresspiegel) ĂŒber das damals ĂŒber Wasser liegende Seychellenplateau die Inseln erreichen konnte (FURTMAYR, 2005). DafĂŒr spricht auch das Vorkommen endemischer ChamĂ€leonarten auf den Sechelleninseln. (C. tigris, F. cephalolepis, F. pollemi).

In der freien Natur leben diese ChamĂ€leons auf exponierten, sonnenbeschienenn PlĂ€tzen wie Straucher, BĂŒschen oder in Kronen von BĂ€umen im KĂŒstentiefland Madagaskars. Dabei bevorzugen sie WaldrĂ€nder, Hecken oder Lichtungen. Geschlossene WĂ€lder werden gemieden. Dennoch bietet das Blattwerk genĂŒgend blickdichten, schattenspendenden Raum indem sich die Tiere vor zuviel Sonne oder Freßfeinden zurĂŒckziehen können.

Interessant ist, daß sich weibliche Tiere im bodennahen (unterhalb 2 Meter) Raum wie BĂŒschen und StrĂ€uchern aufhalten, wĂ€hrend mĂ€nnliche Artgenossen bevorzugt in Baumkronen oberhalb 5 Metern Höhe leben. (GRIMM&RUCKSTUHL, Elaphe 1, 1999) Nur wĂ€hrend der Paarungszeit wandern die MĂ€nnchen durch die tieferen Regionen und durchqueren dabei die Reviere der Weibchen, die dies zu dieser Jahreszeit dulden. Der innerartliche Aggression wird auf diese Weise rechnung getragen. LUTZMANN (2006) hingegen beschreibt die bevorzugte Höhe beider Geschlechter als nahezu gleich (1,5-6m) und fand sogar Jungtiere in Höhen um 4 Meter.

in der NÀhe oder in menschlichen Siedlungen bewohnen diese ChamÀleons auch DÀcher, ZÀune und Mauern. Gerodete WÀldflÀchen werden schnell besiedelt und andere Reptilien und ChamÀleonarten von diesem "Kulturfolger" verdrÀngt.

Nahrung

Obwohl es große Heuschrecken und auch kleine Wirbeltiere von 5-7cm durchaus bewĂ€ltigt, stellen in freier Wildbahn vor allem kleine Wirbellose die Hauptnahrung dar. (LUTZMANN, 2006) - Dabei werden hauptsĂ€chlich Haut- und ZweiflĂŒgler (Fliegen, Wespen etc), KĂ€fer und Spinnen unter 1cm GesamtlĂ€nge, sowie vereinzelt Heuschrecken bis etwa 2,5cm gefressen.
Im Terrarium ist F. pardalis nicht sehr wĂ€hlerisch, was das Futter angeht. Nur bei ÜberfĂŒtterung verweigert es bestimmte Futtertierarten und "gewöhnt" sich an sein "Lieblingsfutter".

Lokalformen

je nach Herkunftsgebiet weist F. pardalis eine spezielle Farbzeichnung auf. Dies wird als "Lokalform", oft fĂ€lschlicherweise auch als "Farbform" bezeichnet. (Farbform wĂ€re treffender fĂŒr durch Kreuzung kĂŒnstlich gezĂŒchtete "neue" Formen, was in vielen LĂ€ndern wie USA sehr verbreitet, in Europa jedoch verpönt ist)

Da die Individuen sich selbst innerhalb einer Lokalform stark unterscheiden und ihr Farbenspektrum nicht nur je nach Stimmung, sondern auch im Laufe ihres Lebens wechseln, ist es oftmals schwierig bis unmöglich, anhand weniger Fotos die Herkunft genau zu bestimmen.

In ihrem Buch "das PantherchamĂ€leon" erlĂ€utern LUTZMANN, WALBRÖL und MÜLLER diverse Unterscheidungsmerkmale der Populationen. Demhingegen berichten Ronnie Buck und Thorsten Negro hingegen von gravirenden Unterschieden zwischen den im Handel befindlichen Lokalformen und den tatsĂ€chlich im Habitat anzutreffenden Farben.

Terrarium

Furcifer pardalis benötigt ein ausreichend großes Terrarium. Diese Art ist fĂŒr gewöhnlich sehr aktiv und klettert gerne und viel. Die Maße des sollten fĂŒr ein ausgewachsenes MĂ€nnchen 100cmx60cmx120cm (LxBxH) nicht unterschreiten.

Als KĂŒstentieflandbewohner benötigt es ein zwar warmes Klima zwischen 60-80% Luftfeuchtigkeit tagsĂŒber, was das Material und Einrichtung aushalten mĂŒssen. Das SprĂŒhwasser sollte ĂŒbernacht jedoch abtrocknen können. Der Begriff "Regenwaldterrarium" als dauernasses vernebeltes Terrarium wĂ€re hier unzutreffend. Die mĂ€nnlichen Tiere sitzen im Terrarium gerne an exponierten PlĂ€tzen, um "Asschau" zu halten, benötigen aber dennoch dichte Bepflanzung, um sich sicher zu fĂŒhlen. Wenngleich sich Weibliche Tiere ebenfalls nicht stĂ€ndig verstecken, so sitzen sie doch lieber in etwas weniger auffĂ€lligen Positionen. Sie benötigen besonders dichte Bepflanzung und RĂŒckzungsmöglichkeiten.

Furcifer pardalis zĂ€hlt zu den agressiven ChamĂ€leonarten. Von einer Vergesellschaftung wird abgeraten. Bereits bei Jungtieren macht sich bereits in den ersten Wochen die Agression bemerkbar. Einzelne Tiere werden unterdrĂŒckt und sterben unter latentem Stress. Oder es kommt zu Beissattacken. Vereinzelt funktioniert die Gruppenhaltung von zwei oder drei Weibchen in ausreichend großen Terrarien. Da es aber auch hier zu "versehentlichen" ZungenschĂŒssen auf die Gliedmaßen kommen kann (Furtmayr, eigene Beobachtung), und die Weibchen wĂ€hrend der TrĂ€chtigkeit ohnehin einzeln gesetzt werden mĂŒssen, ist auch hier eine Einzelhaltung von vorneherein zu empfehlen.

Da die Tiere sich sehr gerne und ausgiebig Sonnen, sollte man auf eine Leistungsstarke Beleuchtung setzen. Je nach TerrariengrĂ¶ĂŸe zum Beispiel eine HQI-Lampe mit 70-150W und einige Reflektorbirnen. Auch auf ausreichend UV-Beleuchtung darf nicht verzichtet werden. Zwar empfiehlt Necas ("Bunte Juwelen der Natur", Chimaira Verlag) eine Neonröhre und einen 40W Spot als ausreichende Beleuchtung. Dies ist jedoch hinsichtlich der ausgesprochen heliophilen Lebensweise dieser Art kritisch zu betrachten.

Fortpflanzung

WĂ€hrend das Weibchen ausserhalb der Paarungsbereitschaft recht aggressiv ihr Revier verteidigt, duldet sie fĂŒr einige Tage MĂ€nnchen in Ihrer NĂ€he, wenn sei paarungsbereit ist. Oft ist dies schon an hellerem, rosigerem Farbenkleid zu erkennen.

ein MĂ€nnchen im Balzkleid (Quelle:M.Furtmayr, Lizenz:GPL)

In jedem Fall nĂ€hert sich das MĂ€nnchen mit heftigen Kopfnicken und auffĂ€lligem Farbenkleid. Die Weibchen können zunĂ€chst dennoch weiterdrohen, lassen sich jedoch von der Balz des MĂ€nnchens dann beeindrucken und signalisieren mit friedlichem Verhalten die Paarungsbereitschaft. MĂ€nnchen und Weibchen laufen eine gewisse Zeit nebeneinander her, bis das mĂ€nnliche Tier das Weibchen festhĂ€lt und besteigt. Die Kopulation dauert zwischen 10 und 90 Minuten (FURTMAYR (MrCus), eigene Beobachtungen). Danach entfernt sich das Weibchen langsam. Das Weibchen kann das MĂ€nnchen fĂŒr 2-3 Tage in Ihrer NĂ€he dulden, wĂ€hrend derer weitere Verpaarungen stattfinden können. SpĂ€testens aber am 3. Tag wird dem MĂ€nnchen durch erhöhte AggerssivitĂ€t und DrohgebĂ€rden signalisiert, daß es sich wieder entfernen möge. AnfĂ€ngliche Balzsignale stellt das MĂ€nnchen dann ein und kommt der Aufforderung des Weibchens nach. Allerdings wird auch hĂ€ufig beobachtet, dass die MĂ€nnchen nicht auf die Abwehrsignale der Weibchen reagieren. In diesen FĂ€llen kann es zu heftigen Beissattacken seitens der Weibchen fĂŒhren. (LUTZMANN et al, 2004).

Nach 19-45 Tagen legen die Weibchen die Eier in einen selbstgegrabenen Gang, woraus nach 190-360 Tagen (in der Natur zur Beginn der nĂ€chsten Regenzeit) die Jungtiere schlĂŒpfen.

Eiablage

nach 18-30 Tagen, gegen Ende der TrĂ€chtigkeit, fĂ€ngt das Weibchen an, unruhig umherzuwandern und nach einer geeigneten Ablagestelle zu suchen. Bis zur entgĂŒltigen Ablage werden mehrere Probegrabungen durchgefĂŒhrt. Meist unter GegenstĂ€nden wie großen RindenstĂŒcken, am Boden liegenden Ästen oder in der NĂ€he von Pflanzen und Wurzeln. Man muss beachten, dass die Weibchen jetzt sehr sensibel auf Umbegungsstress reagieren und im schlimmstenn Fall die Ablage abbrechen, was letztendlich zur Legenot fĂŒhren kann. Deshalb ist es wichtig, dem Weibchen bereits vor oder in den ersten Tagen der TrĂ€chtigkeit geeignetes Bodenmaterial (Feuchtnass, etwa 22°C, Erde-Sandgemisch) und eine Stressarme, ruhige Umgebunt zur VerfĂŒgung zu stellen. (AbhĂ€ngen des Terrariums mit einer Decke, nicht mehr FĂŒttern. Automatisches SprĂŒhen oder sprĂŒhen per automatischer Regenanlage) Hat das Weibchen einen ihm genehmen Gang gegraben, was bis in die Abendstunden dauern kann, verweilt es darin bis zum nĂ€chsten Morgen und wird dann die (12-50) Eier ablegen. In dieser Zeit darf man das Weibchen unter keinen UmstĂ€nden stören. - Sobald die Ablage abgeschlossen ist, grĂ€bt das Weibchen den Gang zu, "tarnt" die Stelle manchmal sogar mit Laub und anderen GegenstĂ€nden. In den folgenden Tagen nimmt das geschwĂ€chte Weibchen große Mengen an Wasser und Nahrung zu sich.

Inkubation/Eizeitigung

Inkubiert werden die Eier in einem Inkubator (Bruja, JĂ€ger etc) unter BerĂŒcksichtigung der unter Inkubation gegebenen Hinweise zu Temperatur, Diapausen und Wasserpotential(Substratfeuchte). Es wurde vereinzelt auch Beobachtet, dass Gelege von frei im Zimmer gehaltenen Weibchen nach 10 Monaten aus dem Blumentopf geschlĂŒpft sind. Auch im Terrarium kommt es immer wieder zum Schlupf nicht gefundener Eier. - Da die Elterntiere aber ihre Jungen fressen wĂŒrden, wird man die Gelege baldmöglichst in einen Inkubator ĂŒberfĂŒhren.
Es werden verschiedene Methoden der Eizeitigung beschrieben, von denen hier nur einige aufgefĂŒhrt werden sollen:

  • in den ersten 8 Wochen 22-23°C, bei einem Vermiculite/WasserverhĂ€ltnis von 1:1 (Gewicht)
dann die Temperatur langsam steigern, bis im 7. Monat die Temperatur auf 25-26°C angestiegen ist, Vermiculite/Wasser 1:2
nach 9-10 Monaten schlĂŒpfen die Tiere
  • 24°C Starttemperatur ĂŒber die erstn 2 Monate, Vermi/H2O 1:1, danach abfallend auf 22°C und trockener (Vermicultite/Wasser VerhĂ€ltnis 2:1)
Trockener Status ĂŒber 1 Monat halten, danach Temperatur und Feuchtigkeit langsam ansteigend, bis im 8. Monat die Temperatur auf 26,5°C angestiegen ist. Wasser 1:1
nach etwa 270 Tagen schlĂŒpfen die Jungtiere
  • Auch die Inkubation bei 25-26°C fĂŒhrt zum Erfolg.

Aufzucht der Jungtiere

Die Aufzucht von Furcifer pardalis sollte man mit Bedacht und guter Vorbereitung in Angriff nehmen. Die Terrarien sollten auch schon einige Wochen Probe laufen.

Haltung
Die ersten paar Tage kann man beruhigt alle Jungtiere in einem Terrarien halten (es kommt natĂŒrlich darauf an, wie viele Tiere man grosszieht), doch sollte man sie ab der 2-3 Woche in kleinen Gruppen halten.
Wichtig ist dass man immer gleich grosse Tiere zusammen hÀlt. Auch die Terrariengrösse sollte den ChamÀleons angepasst werden.
FĂŒtterung
Die ersten 12 Wochen sollten den ChamĂ€leons gut angefĂŒtterte Futtertiere in ausreichender Menge zur VerfĂŒgung stehen, so dass die ChamĂ€leons so viel fressen können, wie sie wollen.
Auf ein abwechslungsreiches Nahrungsangebot sollte geachtet werden, z.B. Drosophila, Heimchen (Micro), Heuschrecken (klein), Schaben (klein) usw.
Die LÀnge der Futtertiere sollte maximal die Maulbreite des ChamÀleons sein. Nach 12 Wochen kann man auch mal einen Fastentag pro Woche einlegen, dies schadet den Tieren nicht.
Werden Junge ChamĂ€leons nach den ersten Lebenswochen aber weiter zu reichlich gefĂŒttert, fĂŒhrt das schnelle, explosionsartige Wachstum hĂ€ufig, trotz Kalk- und Vitamin D3-Gaben zu rachitischen Missbildungen.
Am einfachsten ist es, ein paar Futtertiere in einem Becher in das Terrarium zu stellen, so können sich die Kleinen selbst bedienen.
UV Versorgung
Da frisch geschlĂŒpfte ChamĂ€leons sehr empfindlich auf UV Strahlung (Augenprobleme) reagieren, sollte man in den ersten Wochen darauf verzichten, sie dafĂŒr aber ausreichend mit Vitamin D3 versorgen.
Supplementierung
Es gibt diverse PrÀparate von verschiedenen Herstellern. Wichtig ist, dass die Jungtiere supplementiert werden.
Mineralien, Vitamin D3 und Kalzium dĂŒrfen nicht fehlen, auch können die Futtertiere mit geriebener Sepiaschale bestĂ€ubt werden.

Literatur

Buchliteratur Furcifer pardalis

komplette Literaturliste der Datenbank der AG-Chamaeleons der DGHT - eine Übersicht ĂŒber die komplette verfĂŒgbare Litartur

Quellen

GRIMM & RUCKSTUHL, Elaphe 1, 1999
Grimm, M. & Ruckstuhl, A. 1999: Das PantherchamÀleon (Furcifer pardalis) auf La Réunion. Elaphe 7 (1): 101-105
Grimm, M. & Ruckstuhl, A. 1998: EindrĂŒcke von der Herpetofauna der Seychellen Elaphe 6 (1): 103-110
LUTZMANN, N. 2007: Untersuchung zur Ökologie der ChamĂ€leonfauna der Masoala-Halbinsel, Nord-Ost Madagaskar , Bonn 2006 (2007)
u.a.

Weblinks

Kleine Übersicht der Lokalformen mit Bildern
Umfangreiche Übersicht der Lokalformen mit Bildern
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