Die richtige Futtermenge kann man leider nicht pauschalisieren. Generell sollte eine ĂberfĂŒtterung allerdings peinlichst vermieden werden, da dies der Lebenserwartung extrem abtrĂ€glich ist.
In freier Natur ist Futter nicht immer ausreichend verfĂŒgbar. Zudem mĂŒssen manche Arten wĂ€rend der Trockenzeit hungern und fressen deshalb in der Fruchtbaren Jahreszeit alles was sie kriegen können. Das SĂ€ttigungsgefĂŒhl ist deshalb nicht so ausgeprĂ€gt. Im Terrarium fĂŒhrt das dazu, dass die Tiere mehr fressen, als gut fĂŒr sie ist, wenn stĂ€ndig Futter verfĂŒgbar ist.
ChamĂ€leons lagern ihr Fett nicht, wie beispielsweise der Mensch, gut sichbar unter der Haut an, sie haben Fettdepots im Körperinneren. So kann man anhand des Ă€uĂeren Zustandes der Tiere kaum auf Ihren ErnĂ€hrungszustand schlieĂen.
Zusammenfassend kann man sagen, daĂ ChamĂ€leons, die sich noch in einer starken Wachstumsphase befinden, reichlich gefĂŒttert werden dĂŒrfen. Allerdings muĂ unbedingt darauf geachtet werden, daĂ die Futtertiere entsprechend aufgewertet werden (siehe gutloading ), und diese auch einen vernĂŒnftigen NĂ€hrwert haben.
WĂŒrmer und Maden sollten auch in der Wachstumsphase eher spĂ€rlich gefĂŒttert werden, da diese einen zu hohen Fettgehalt aufweisen.
Im zunehmenden Alter sollte die Zahl der Futterinsekten verringert, sowie die Fastentage (an denen das ChamÀleon keine Nahrung erhÀlt!) erhöht werden.
Adulte ChamĂ€leons sollten mehrere Fastentage pro Woche erhalten, es ist ausreichend, diese 2-3x pro Woche zu fĂŒttern.


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