unter "Inzucht" versteht man das Verpaaren von eng miteinander verwandten Exemplaren. Gezielte Inzucht wird besonders für das hervorheben besonderer Merkmale (Farbzucht) verwendet. Über viele Generationen hinweg führt Inzucht aber aufgrund fehlender Genvielfalt durch Gendefekte zu Erbkrankheiten. Bei Reptilien ist die Gefahr von Gendefekten durch Inzucht weniger groß als bei Säugetieren, dennoch sollte auch hier dem Problem gebührende Aufmerksamkeit bie der Verpaarung geschenkt werden.
Symptome
von Inzuchtschäden sind Erbkrankheiten wie Unfruchtbarkeit, Verkrüppelungen und Deformationen, Organschäden bis hin zu Lebensunfähigen Schlüpflingen.
In der Praxis stellen sich jedoch viele "Inzuchtfälle" als Folgen falscher Haltung und Ernährung oder unbedachte Auswahl der Zuchttiere heraus (Kümmerlinge, schlechte Ernährung während der Trächtigkeit). Besonders Knochendeformationen etc stellen sich in den meisten Fällen als rachitische Erkrankung heraus und nicht als Inhzuchtschaden.


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