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Die Anschaffung von ChamÀleons
(...und das Drumherum)
FĂŒr den AnfĂ€nger gestaltet die Wahl des ârichtigenâ ChamĂ€leons mitunter recht schwierig. Gern werden Jungtiere im Zoohandel oder auf Börsen angeboten und gleich mitsamt âKomplettpaketâ verkauft. Oder aber dem ChamĂ€leon-Interessierten wird der Necas als âChamĂ€leonbibelâ empfohlen, welche er dann wie einen Katalog durchblĂ€ttert und sich eine schöne ChamĂ€leonart aussucht. Nach dieser Art durchstöbert er dann sĂ€mtliche Foren, Kleinanzeigen und Börsen.
Stattdessen sollten vorher einige wesentlich wichtigere Punkte geklĂ€rt werden, bevor man sich auf der Suche nach einer ChamĂ€leonart macht. Eines vorweg: Wenn hier von âAnfĂ€ngerartâ oder âfĂŒr AnfĂ€nger geeignetâ gesprochen wird, dann sind hier AnfĂ€nger in der ChamĂ€leonhaltung gemeint, und nicht Terraristik-AnfĂ€nger. Wer seine ersten Schritte in der Terraristik machen möchte ist gut beraten, sich eine andere Reptilienart dafĂŒr auszusuchen. Da ChamĂ€leons kleinste Fehler in den Haltungsbedingungen mit dem Tod quittieren, und AnfĂ€nger Schwierigkeiten haben, die vagen Warnzeichen als Solche zu erkennen, geschweige denn richtig zu deuten, ist die EnttĂ€uschung vorprogrammiert. Die Internetforen sind (leider) voll mit Themen, in denen Fragen zum Verhalten der Tiere gestellt werden, die den Pflegern eigentlich klar sein sollten.
Ebenso sollte man unbedingt von der ChamĂ€leonhaltung absehen, wenn man die Bedingungen nicht oder nur teilweise erfĂŒllen kann. Ein âWird schon klappen!â funktioniert hier nicht. Auch âAnfĂ€ngerâ-ChamĂ€leons bleiben Ă€uĂerst empfindliche Tiere. Das Tierreich bietet zahlreiche andere bizarre und schöne Reptilien, die wesentlich einfacher zu halten sind, und mit denen der Neuling mehr Freude haben wird.
Ăberlegungen vor dem Kauf
Das Klima
So zahlreich die ChamĂ€leonarten sind, so zahlreich sind die Herkunftsgebiete und damit die KlimabedĂŒrfnisse auf die gerade bei ChamĂ€leons ob deren SensibilitĂ€t ein besonderes Augenmerk geworfen werden muss. Der ZukĂŒnftige Pfleger muss also vorab klĂ€ren ob er diese Bedingungen erfĂŒllen kann. So ist es in unseren Breiten zwar kein Problem, in einem Terrarium Temperaturen von 35-40°C zu erzeugen, ganz anders sieht es aber bei kĂŒhleren Temperaturen aus. Die meisten Arten benötigen eine Nachtabsenkung. Benötigt die ausgewĂ€hlte Art also eine Absenkung auf 20°C oder weniger bekommen wir in vielen DachgeschoĂwohnungen besonders im Sommer ein Problem, wenn sie nicht unter 25°C fĂ€llt. Gerade die beliebten kleinen Arten stammen oft aus kĂŒhleren Regionen, bei der auch im Sommer ein Höchstwert von 25°C nicht ĂŒberschritten werden darf, und die Temperatur Nachts auf unter 16°C fallen muss. Selbst im Winter ist es also teilweise schwer, solche Arten zu halten. Die Einzige Möglichkeit sind aufwĂ€ndige Klimaanlagen oder entsprechende KellerrĂ€ume.
Der Platzbedarf
Gerne wird nach der âkleinbleibenden AnfĂ€ngerart die man vergesellschaften kannâ gefragt. Hintergrund ist meist der fehlende Platz in der Wohnung, sodass man das Terrarium möglichst klein halten kann. Jedoch lassen sich nur wenige ChamĂ€leons dauerhaft vergesellschaften. Und die meisten dieser Arten sind dann alles andere als klein (z.B. Calumma parsonii ). Zudem sind die kleinbleibenden Arten, die AnfĂ€ngern empfohlen werden meist auch recht aktiv und man sollte ihnen trotz ihrer geringen GröĂe ein groĂrĂ€umiges Terrarium anbieten Furcifer lateralis. Man muss also Kompromisse eingehen: Sogenannte âZwergchamĂ€leonsâ (Rhampholeon / Rieppeleon) bleiben klein, brauchen aber kĂŒhle Temperaturen. Von den âechtenâ ChamĂ€leons bleibt Chamaeleo (T.) bitaeniatus (ZweistreifenchamĂ€leon) relativ klein, benötigt aber ebenfalls kĂŒhle Temperaturen. Die meisten anderen Arten, die höhere Temperaturen vertragen brauchen gröĂere Terrarien.
Beim Platzbedarf soll auch der âpsychologisch vorhandene Platzâ berĂŒcksichtigt werden. Ein ChamĂ€leon, dessen Terrarium in einem âbelebtenâ Kinderzimmer steht, wird schnell Stressmerkmale zeigen. (auffĂ€llige FĂ€rbung, schwaches Immunsystem, Appetitlosigkeit, Tod)
welche Art
Hat man also Klima und Platzbedarf geklĂ€rt, und sich unter den verbleibenden Arten eine interessante Art herausgesucht, steht man möglicherweise vor dem nĂ€chsten Problem: Die Art ist nicht, oder nur schwer zu bekommen (betrifft z.B. fast alle Calumma Arten, da sie derzeit nicht aus Madagaskar ausgefĂŒhrt werden dĂŒrfen)
Man sollte sich also noch einmal umhören und nach VerfĂŒgbarkeit auswĂ€hlen. Auch die SensibilitĂ€t der Art, die Lebensdauer und nicht zuletzt der Preis können Faktoren sein, die man beachten möchte.
Die BedĂŒrfnisse der einzelnen Arten sind in der ArtenĂŒbersicht detaillierter aufgefĂŒhrt. Eine grobe Einteilun einiger weniger Arten nach "Schwierigkeitsgrad" findet ihr hier: klick mich
Wildfang oder Nachzucht
Das Angebot der in Deutschland nachgezogenen Tiere ist mittlerweile recht vielfĂ€ltig. Darunter fallen auch viele fĂŒr AnfĂ€nger geeignete Arten. Die GrĂŒnde, warum man auf Nachzuchten zurĂŒckgreifen möchte sind gerade fĂŒr AnfĂ€nger interessant:
- Nachzuchten sind meist stabiler als WildfĂ€nge. Im Herkunftsland gefangene Tiere haben eine lange Reise hinter sich. Im Frachtraum eines Flugzeugs oder Schiffes transportiert, mussten Sie eine entsprechend lange ohne Trinkwasser oder Nahrung auskommen. Zudem werden diese EinzelgĂ€nger oftmals mit vielen Artgenossen zusammen in einen BehĂ€lter gesteckt. Entsprechend hoch ist die Ausfallrate. Diejenigen Exemplare, die den Transport ĂŒberstehen sind stark geschwĂ€cht und tragen oft Ă€ussere Verletzungen (ungeeignete Transportbox oder Bisse von Artgenossen) oder unsichtbare OrganschĂ€den (Parasiten, beim Transport kein Trinkwasser) davon. Durch das geschwĂ€chte Immunsystem gerĂ€t das Wirt/Parasiten Gleichgewicht durcheinander (alle WildfĂ€nge tragen naturgemÀà Parasiten in sich). Das Tier wird frĂŒher oder spĂ€ter daran erkranken und aufgrund der SchwĂ€che wird eine Behandlung mit Medikamenten oft nicht vertragen. Damit sind AnfĂ€nger und selbst Fortgeschrittene meist ĂŒberfordert.
- Nachzuchten sind (oft) gĂŒnstiger und jĂŒnger. Angebotene WildfĂ€nge sind meist Ă€ltere Tiere. Entsprechend hoch sind die Preise. Leider ist das Alter von WildfĂ€ngen nicht genau zu bestimmen und möglicherweise kauft man sich fĂŒr viel Geld ein Tier, welches die besten Jahre schon hinter sich gelassen hat.
-Artenschutz Auch im Hinblick auf das weltweite immer schneller voranschreitende Artensterben, gerade bei Reptilien, sollte man nach Möglichkeit auf WildfĂ€nge verzichten und zugunsten der Natur lieber auf eine weniger seltene Art, die aber als Nachzucht verfĂŒgbar ist, zurĂŒckgreifen.
Vor allem ZĂŒchter greifen gerne auf WildfĂ€nge zurĂŒck, um ihre Zuchtlinien mit frischem Blut aufzufrischen. Wenn man aber nicht bereits ĂŒber mehrere Generationen hinweg zĂŒchtet, sollte man Nachzuchten verwenden. Auch der Austausch mit anderen ZĂŒchtern und gewissenhafte âStammbaumfĂŒhrungâ ermöglicht ĂŒber einen langen Zeitraum, Inzucht zu vermeiden.
der Kauf
Zoohandlung, Börse oder ZĂŒchter wo kaufen?
Hat man also Klima und Platzbedarf und die Art geklÀrt, kann man sich auf die Suche nach einem VerkÀufer machen:
Zoohandlung, Börse oder ZĂŒchter und sogar Onlineshops bieten ChamĂ€leons feil. Wo kauft man am besten ein?
- Zoohandlungen bieten eine gute Erreichbarkeit und gleichzeitig ein groĂes Sortiment an Zubehör und Futter an. Nachteile sind die oft mangelnde Fachkenntnis des Verkaufspersonals. Zudem schlagen gerade bei jungen Tieren kleine Haltungsfehler (wie sie in vielen ZoofachmĂ€rkten leider nicht vermeidbar sind) zu OrganschĂ€den, die man nicht ohne weiteres von aussen erkennt.
-Auf Börsen findet man die wohl gröĂte Auswahl an Tieren auf einem Fleck. Hier kann man Kontakt zu ZĂŒchtern knĂŒpfen und natĂŒrlich auch Zubehör oder Terrarien und Futtertiere kaufen. Man sollte sich nicht dazu verleiten lassen, Tier und Terrarium auf einmal zu kaufen. Immer zuerst das Terrarium, und spĂ€ter das Tier. Da einige HĂ€ndler von Börse zu Börse tingeln, und die Tiere immer mitnehmen, kann der Gesundheitszustand stark beeintrĂ€chtigt sein. Hier ist besonders genau auf den Zustand der Tiere zu achten. Unbedingt auf die Ausstellung eines Herkunftsnachweises pochen, Adresse und Name des HĂ€ndlers aufschreiben (auch von privat).
-Am empfehlenswertesten ist eindeutig der persönliche Kontakt und das direkte Abholen vom ZĂŒchter. Im persönlichen GesprĂ€ch erfĂ€hrt man oft viele Tricks und Kniffe, lĂ€sst sich die Handhabung erklĂ€ren und kann ganz nebenbei noch einen Blick auf die Haltungsbedingungen und Zuchtanlagen werfen. Der Stress ist hier Dank der direkten Ăbergabe fĂŒr das Tier am geringsten. ZĂŒchter fĂŒr ChamĂ€leons gibt es Bundesweit mittlerweile sehr viele. Kontakt knĂŒpft man ĂŒber Kleinanzeigen (z.B. www.reptilienserver.de) oder das Nachzuchttelefon der ChamĂ€leon-AG (www.chamaeleonag.de) - Auch auf Börsen oder Online-Börsen findet man Angebote, ĂŒber die man den direkten Kontakt herstellen kann.
-Aufgrund des Transports per Post oder Spedition und weil man das Tier vor dem Kauf nicht besichtigen kann, ist der Kauf im Onlineshop immer mit einem Risiko verbunden!
Weibchen oder MĂ€nnchen?
FĂŒr einen AnfĂ€nger sollte ein MĂ€nnchen die erste Wahl sein.
Neben einem bei den meisten Arten "attraktiveren" Erscheinungsbild ist ein MĂ€nnchen einfacher zu halten, da es keine Eier ansetzt. Eier können von Weibchen auch ohne Verpaarung ausgebildet werden. Bei den meisten Arten werden die Eier im Substrat vergraben, d.h. nach dem graben eines Tunnels legt das Weibchen das Gelege in diesem ab und grĂ€bt ihn wieder zu. Einige Arten sind lebendgebĂ€rend "ovovivipar", die Eier werden sozusagen im Körper ausgebrĂŒtet.
Stimmen nicht alle Umgebungsbedingungen, verbleiben die Eier im Körper des Weibchens, verfaulen dort und sorgen fĂŒr die sogenannte Legenot. FĂŒr einen AnfĂ€nger ist diese nicht einfach zu erkennen. Die Tierarztbehandlung ist teuer und zweifelhaft, da ChamĂ€leons empfindliche Tiere sind. Wenn man es deutlich bemerkt, ist es oft zu spĂ€t. SelbstverstĂ€ndlich muĂ im Zweifelsfall trotzdem ein reptilienkundiger Tierarzt aufgesucht werden!!
Wer sich von einem Weibchen mit deutlich geringerer KörpergröĂe ein kleineres Terrarium verspricht, liegt daneben: Das Substrat muĂ aus o.g. GrĂŒnden eine gewisse Höhe haben, daher kann ein Terrarium fĂŒr ein Weibchen nicht wesentlich kleiner sein.
Davon abgesehen: Viele deutsche Nachzuchten z.B.: von Furcifer pardalis und Chamaeleo calyptratus sind ausgewachsen deutlich kleiner als die maximalen GröĂenangaben. Man sollte den Tieren ein Terrarium bieten, in dem sie ihre AktivitĂ€t ausleben können.
der Preis
Die Haltung und Zucht von ChamĂ€leons ist sehr teuer. Dies schlĂ€gt sich im Preis der Tiere nieder. Verantwortungsvolle ZĂŒchter achten auf eine besonders groĂe Vielfalt beim Futter, ausreichend groĂe Terrarien und entsprechend helle und qualitativ gute Beleuchtung. Den durchschnittlichen Preis der Tiere ermittelt man auch hier wieder in den Kleinanzeigen und auf Börsen. Nicht jedes gĂŒnstige Angebot muss schlecht sein, dennoch sollte man hier etwas genauer auf die Zuchtbedingungen blicken. Andersherum ist ein teures ChamĂ€leon nicht gleichbedeutend mit einer vorbildlichen Zucht. Die Entscheidung fĂŒr den Kauf soll nicht beim Preis liegen. Die Jagd nach dem gĂŒnstigsten Angebot ist in diesem Falle der falsche Weg und ohnehin dĂŒrfte der Preis fĂŒr das ChamĂ€leon selbst der kleinste Kostenfaktor neben dem Terrarium, Strom und Futter sein.
Ausserdem sollte man bei den geforderten Preisen berĂŒcksichtigen, daĂ es "Mode"-ChamĂ€leons gibt, also Arten, wo es einfach "modern" ist, ein solches Tier zu haben (z.B. Albino-Tiere, seltene Farbformen). FĂŒr solche Tiere ist der Preis höher, aber auch z.T. kĂŒnstlich in die Höhe getrieben.
nicht vergessen: das Terrarium!
Selbst wenn das Angebot auf einer Börse oder Zooladens noch so verlockend ist, der ZĂŒchter noch so drĂ€ngelt: Unter keinen UmstĂ€nden sollte das Tier angeschafft werden, solange nicht das Terrarium fix und fertig eingerichtet ist. Bestenfalls lĂ€sst man es ein zwei Wochen âprobelaufenâ um die ZuverlĂ€ssigkeit der Technik zu testen und vor allem um die Klimazonen auszuprobieren. Nichts ist schlimmer, als ein Tier in ein gerade eingerichtetes Terrarium zu setzen, in dem die Spots zu heiss eingestellt sind. Oder man stellt fest, daĂ die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist, und fĂ€ngt hektisch an, an den SprĂŒhintervallen zu drehen. Als folge davon versumpft der Boden und fĂ€ngt an zu stinken. All das sollte unbedingt vor der Anschaffung des Tieres ausfĂŒhrlich getestet worden sein.
die Urlaubsvertretung
Bestenfalls verbleibt das Tier mit Terrarium in der gewöhnten Umgebung.
Die Urlaubsvertretung sollte am besten zweimal, mindestens einmal am Tag nach dem Tier schauen. Sie sollte mit den Futtertieren, Futterintervallen, mit der Supplementierung sowie Krankheitsanzeichen vertraut sein. SelbstverstĂ€ndlich muĂ auch die Technik beherrscht werden, da Wasser ja regelmĂ€Ăig nachgefĂŒllt werden muĂ. Ebenso sollten Ersatzleuchtmittel und ein HandsprĂŒhgerĂ€t bereitstehen.
Die Versorgung der Futtertiere mit Wasser bzw. frischem Obst und GemĂŒse muĂ ebenfalls gewĂ€hrleistet sein. Man sollte sich hier eine "ekelfreie" Person seines Vertrauens suchen. Die Telefonnummer des Tierarztes sollte ebenfalls verfĂŒgbar sein sowie ein Umschlag mit einem kleinen Barbetrag fĂŒr NotfĂ€lle.
der Kauf und die FormalitÀten
Hat man nun endlich alles vorbereitet und der Kauftermin steht fest, fĂ€hrt man am besten mit einem Bekannten zur Ăbergabe. Im gĂŒnstigsten Fall kennt sich derjenige mit ChamĂ€leons schon aus und kann im Notfall von einem Kauf abraten. Zudem sehen vier Augen mehr als zwei.
Das AusfĂŒllen der Papiere nicht vergessen! Immer sollte man sich auch die Herkunftsnachweise und amtlichen MeldebestĂ€tigungen der Elterntiere zeigen lassen und kopieren!
Besonders bei Arten, bei denen ein aktuelles Importverbot besteht: Angenommen die Eltern- (oder GroĂeltern-)tiere wurden illegal importiert, so sind auch deren Nachkommen illegal, auch wenn der ZĂŒchter einen Herkunftsnachweis ausstellt und die Meldebehörde gutglĂ€ubig eine MeldebestĂ€tigung ausstellt. Auch alle Nachzuchten Deiner gerade gekauften Tiere wĂ€ren dann illegal!
Unter keinen UmstĂ€nden sollte man sich vertrösten lassen. Aussagen wie âwir schicken die Papiere nachtrĂ€glich zuâ etc sollten zum Abbruch der Kaufverhandlungen fĂŒhren. Nur wenn gĂŒltige Papiere vorgezeigt und ausgehĂ€ndigt werden können, sollte man zugreifen.
Andernfalls können Schwierigkeiten mit den örtlichen Behörden auftreten, die im schlimmsten Fall zur Beschlagnahmung der Tiere sowie hohen Geldstrafen fĂŒhren!
Nicht vergessen werden darf auch das umgehende Anmelden der Tiere. Siehe hier auch die Artikel zum Thema Meldepflicht und Gesetze (Washingtoner Artenschutzabkommen)
der Transport
Aus dem Laden/Börse/Wohnung raus ins freie, rein ins heisse bzw ausgekĂŒhte Auto, Klimaanlage oder Heizung an: Das sind KlimastĂŒrze und schneller WEchsel der Umgebung/hell/dunkel, die dem ohnehin durch den Transport gestresstem Tier zusĂ€tzlich zusetzen. Besser ist es, das Tier in dunkle, groĂe und Klimastabile Transportboxen zu setzen.
FĂŒr lĂ€ngere Transportwege hat sich der Transport in einer Faunabox bewĂ€hrt, ausgelegt mit KĂŒchenrolle/Handtuch zum festhalten Diese dann in eine Styroporbox, die je nach Temperatur mit einem Heat-Pack ausgestattet sein sollte, gestellt (zwecks Temperaturstabilisierung) und verdunkelt. Zwischendurch in die Box sprĂŒhen wegen der LF.
Wegen dem gröĂeren Volumen und der praktischen Griffe eignen sich hier besonders auch sogenannte "Picknik-" oder "KĂŒhlboxen". Auch sie halten die Temperatur hervorragend. Ein weiterer Vorteil ist, daĂ sie stabiler gegen ErschĂŒtterungen, und im Auto gut zu befestigen sind. Ausserdem steht dem Tier mehr Luft zum Atmen zur VerfĂŒgung und der Innenraum dunkelt im Gegensatz zu Styroporboxen komplett ab -> das Tier verschlĂ€ft den Transport. Auch hier legt man am Boden ein leicht feuchtes Handtuch rein, damit sich das Tier festhalten kann, ohne sich zu verletzen.
die Eingewöhnungsphase
wie geht es weiter?
Literatur und Informationsquellen
Eine Auswahl geeigneter Literatur findet man hier: Literatur
Aufgrund der vielen Praxistipps speziell fĂŒr Einsteiger zu empfehlen ist unter anderem âIhr Hobby, ChamĂ€leonsâ, erschienen im Bede Verlag
Hilfreiche Informationen im Internet (Foren und Nachschlagewerke) sind unter Links_zum_Thema gelistet.


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