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Kinyongia fischeri

Kinyongia fischeri ( Fischer's Zweihornchamäleon )

Datei:Beispiel1.jpg
Kinyongia fischeri ♂
Datei:Beispiel2.jpg
Kinyongia fischeri ♀
Taxonomie

Familie: Chamäleons (Chamaeleonidae)
Unterfamilie: Echte Chamaeleons (Chamaeleoninae)
Gattung: Kinyongia
Untergattung:
Art: fischeri
Unterart:
Deutsche Bezeichnung: Fischer's Zweihornchamäleon

Wissenschaftlicher Name

Kinyongia fischeri

Erstbeschreiber: NIEDEN, 1913

Schutzstatus

ChamAnhB.GIF diese Art unterliegt dem Washingtoner Artenschutz-Abkommen II, Anhang B!
Erwerb und Abgabe sind daher meldepflichtig.
Weitere Hinweise dazu bitte bei den verlinkten Artikeln Gesetze und Meldepflicht nachlesen!


Das Fischer Chamäleon (Fischer's Zweihornchamäleon, Kinyongia fischeri) kommt in den Nguu und Nguru Bergen Tansanias vor. Aufgrund der bisherigen Synonymisierung von K. matschiei und K. voesseleri mit dieser Art bitte die genauen Beschreibung beachten.

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Inhaltsverzeichnis

Aussehen und Verwechslungsmöglichkeiten

Auffallendstes Merkmal dieser Art sind die zwei seitlich abgeflachten, mit Schuppen bewachsenen unechter Hörner. Verwechslungsgefahr besteht vor allem mit Kinyongia matschiei und Kinyongia vosseleri, die bis 2007 mit fischeri als eine einzige Art behandelt wurde. Erst 2008 wurde sie von MARIAUX in drei Arten unterschieden. Aus diesem Grund werden in diesem Artikel diese drei Arten gemeinsam behandelt. Artspezifische Unterschiede werden entsprechend gekennzeichnet. Aber auch die anderen Arten des ehemaligen Fischeri-Komplexes (Namentlich K. multituberculata, K. tavetana, K. uluguruensis, K. uthmoelleri), sind leicht mit dieser Art zu verwechseln.

Im Handel angebotene "fischeri" sind heute meist in Wirklichkeit K. matschiei oder K. voesseleri. Anhand verschiedener Merkmale kann man diese Arten voneinander relativ sicher unterscheiden. Dennoch gibt es immer einige Exemplare, die Merkmale der jeweils anderen Art aufweisen. Sicher ist demnach nur die genaue Kenntnis ĂĽber den Fundort der Tiere oder genetische Bestimmung. Wichtig ist das fĂĽr die erfolgreiche Nachzucht.

Der Rückenkamm ist gut ausgebildet, besteht aus konischen Schuppen und reicht je nach Art über zu einem Viertel bis über den gesamten Rücken. Die Grundfarbe besteht aus verschiedenen Braun- und Grüntönen, sowie Blau-, Orange-, Rot-, Türkis- und Violetttönen. Die Weibchen dieser Art haben wesentlich kürzere oder gar keine Fortsätze.

Systematik

  • fischeri

Erstmals wurde diese Art von REICHENOW 1887 als Chamaeleo fischeri beschrieben. 1986 wurde sie in die Gattung Bradypodion fischerii fischeri, 2006 von TILBURY et al in die neu beschriebene Gattung Kinyongia gestellt. 2008 wurden von MARIAUX aufgrund genetischer Untersuchungen sämtliche Unterarten dieser Gattung in den Artstatus erhoben und die Art fischeri selbst in die drei eigenständigen Arten "fischeri", "matschiei" und "voesseleri" aufgeteilt.

  • matschiei
  • voesseleri

Verbreitungsgebiet

Fischeri findet sich endemisch (ausschließlich) an den Hängen der Nguu und Nguru Berge in Tansania, während matschiei ...

Eastern Arc Range

Haltung

Verpaarung und Nachzucht

Literatur