{$this->lang->words['jump_to_content']}

Symptome

Krankheiten

Oft hört man den Satz „ein krankes Chamäleon ist ein totes Chamäleon“. Diese Aussage ist wohl daraus entstanden, dass Chamäleons einerseits äußerst empfindliche Tiere sind, die Haltungsfehler sehr schnell übelnehmen, zum anderen aber Symptome sehr spät zeigen, so dass eine Behandlung oft erst im fortgeschrittenem Stadium einer Krankheit erfolgt.

Datei:Bild( IPBWIKI IMG HTTP chamaeleons-online.com/forum/public/style emoticons/default/cool.gif IPBWIKI IMG HTTP END .jpg
ein todkrankes Chamäleon. Deutlich erkennbar sind die eingefallenen, geschlossenen Augen und die blasse Färbung.

Auch sind die Angaben über die durchschnittliche Lebenserwartung der Tiere wohl auf unzureichende Haltung zurückzuführen, denn in vielen Fällen hat sich herausgestellt, dass die Tiere wesentlich älter werden können als in der Literatur angegeben. Nachfolgend sollen einige Tips bezüglich Symptome, deren Bedeutung und Ursache gegeben werden.

Wichtig

Es sei an dieser Stelle noche inmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass von Selbstdiagnose und Selbstbehandlung abzuraten ist. Wenn der Verdacht auf ein erkranktes Tier besteht, sollte umgehend der Rat eines reptilienkundigen Tierarztes eingeholt werden. Tierärzte in der Nähe findet man im Telefonbuch, auf der Website der AG Amphibien- und Reptilienkrankheiten der DGHT oder bei chamaleons-online im Menü. Die hier angegebenen Beiträge verstehen sich wie alle Beiträge der Wiki ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit!

Auffällige Symptome: mögliche Ursachen:

Haut:

blasse Farben Erschöpfung, Winterruhe, Temperatur zu kühl, Häutung steht bevor.
dunkle oder helle Hautstellen Aufregung, Stress, Verbrennungen, (Pilz)Infektion, bei Weibchen: Trächtigkeit
Schwellungen Ödeme, Enzündungen, Organschäden, Gicht, Verletzungen
auffällig kräftige Farben über einen längeren Zeitraum hinweg Stress, Schmerzen

Verhalten:

träges, schläfriges Verhalten am Tag allgemeines Alarmzeichen! -> Schwäche
Appetitlosigkeit Überfütterung, falsche Ernährung, Organerkrankungen, Parasitenbefall. Bei Weibchen: bevorstehende Eiablage
auffällig starker Durst Organschäden, Parasitenbefall
Fressen von Erde Kalziummangel, kann aber auch physiologisch vorkommen. Auf geeigneten Bodensubstrat achten!
Treffsicherheit der Zunge ist eingeschränkt Beleuchtung ungenügend, Vitaminmangel, Schwäche
dauerhaftes Sitzen am Boden zu warm, Kraftlosigkeit. Bei Weibchen: Eiablage steht möglicherweise bevor
ständiges „Aufwärmen“ unter der Lampe zu kühle Haltung oder allgemein Erkrankung
Lautes Atmen, Keuchen Erkrankung der Atemwege (nicht mit Fauchen verwechseln!)

GliedmaĂźen

Muskelzittern / Krämpfe / „verbogene“ oder weiche Körperteile (Gliedmassen, Kiefer, Helm) Kalziummangel/Rachitis
Lähmungserscheinungen Kalziummangel/Rachitis, Organschäden, Brüche, Infektionen

Körperliche Auffälligkeiten allgemein:

eingefallene Augen kurzzeitig: Schutz der Augen vor Gefahr. Im Schlaf normal - anhaltend: Dehydrierung (Wassermangel), allg.Krankheit, Schwäche, Alarmzeichen!
Orientierungslosigkeit, Bewegungsstörung (ständiges Danebengreifen etc) Calciummangel/Rachitis
Lähmungen der Zunge Schussapparat verletzt, Vitamine/Wassermangel. Nach Blutabnahmen kurzfristig normal. Bei Weibchen kurz vor der Eiablage häufig beobachtet
Probleme beim Abkoten, Darmvorfall Verstopfung, Temperatur zu kühl, allg Erkrankungen, falsche Ernährung, Steine/Zweige geschluckt
Kraftlosigkeit allgemeines Alarmzeichen